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Das Augustinerinnen-Klosters "Pillenreuth"
wurde im
Jahre 1378 von Kaiser Ludwig dem Bayern gegründet. Die erste dort errichtete
Kirche war auf den Namen Corpus Christi geweiht. Worzeldorf und Herpersdorf
gehörten als Klösterdörfer zum Kloster Pillenreuth. Das Kloster erlebte über die Jahrhunderte eine wechselhafte Geschichte. Wirtschaftlich trug
sich das Kloster durch die Fischzucht, wovon heute noch der Name Weiherhaus zeugt.
In Nürnberg wird es heute schlicht "Klösterle" genannt.
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Eingangstor zum Klösterle Pillenreuth
von Osten
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Grabungen im Gebiet des
Pillenreuther Klösterle
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Im Jahr 1526
wurde auch im Gebiet des Klosters die Reformation eingeführt:
Pillenreuth, Herpersdorf und Worzeldorf kamen zu Kornburg. Erst 1874 wird urkundlich wieder ein katholischer Bewohner in Worzeldorf
erwähnt.
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Einweihung der
Behelfskirche
(Der
Behelfsbau steht heute in Nürnberg-Langwasser in der Nähe des
Grundiggeländes.)
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Behelfskirche
und Kuratie
Lange Zeit war das Gemeindegebiet ein Bestandteil der Gemeinde Kornburg.
Zunächst wurde eine Behelfskirche errichtet, welche beim Pfarrfest 1973 auf den
Namen Corpus Christi geweiht wurde.
Im Februar 1980 wurde Corpus Christi eine Kuratie und im April 1983
eigenständige Pfarrei.
Zu Corpus Christi seither gehören die Gemeindegebiete Gaulnhofen, Herpersdorf,
Pillenreuth, Weiherhaus und Worzeldorf.
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Neubau des Gemeindezentrums Corpus Christi
Die junge Gemeinde wuchs stark und schnell. Man beschloss, einen
Kirchneubau mit Gemeindezentrum nach Entwürfen des Architekten Robert Jandl,
Regensburg zu errichten. Unter der Leitung von Pfarrer Karl Schiele vollzog sich der Gemeindebau
schnell. Bereits zwei Jahre nach dem Spatenstich ist die neue Kirche
fertiggestellt.
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Den Spatenstich verfolgte nicht
nur die Gemeinde.
Auch die Presse berichtete regelmäßig über den
Neubau
von Corpus Christi
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Domkapitular Brandl nimmt an der
Grundsteinlegung teil. |
Weihrauch wird entzündet
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Einweihung der
Kirche
Am 17. April 1983 wird die Kirche durch Dr. Alois Brems, Bischof von Eichstätt,
auf den Namen Corpus Christi geweiht. |

Weihnachtstimmung in der Kirche:
Hier noch mit dem "alten" Holzkreuz. |
1990 erklingen die
Glocken in der Gemeinde
Es dauert mehrere Jahre bis alle Anschaffungen
getätigt werden können, teils durch Spenden. Noch im Jahr der
Einweihung läuten die Glocken zu Weihnachten. Der Kreuzweg wird von
dem Künstler Reinhard Zimmermann geschaffen: 15 hinter Glas gemalte
Fenster. Erst im Jahre 1990 erklingt die neue Orgel, welche mit
einem feierlichen Konzert eingeweiht wird.
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Besichtigung der Glockengießerei Carl Metz in Karlsruhe
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Glockenweihe
Die Glocken sind auf die Töne g b c d gestimmt.
Aus diesen Tönen
setzt sich das Kopfmotiv des Te Deum zusammen.
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| Fronleichnamsprozession
durch die Fluren von Worzeldorf, Herpersdorf, Pillenreuth und
Gaulnhofen. |
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Prozession in der Umgebung von
Herpersdorf
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Jesus begegnet seiner Mutter
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Kreuzweg entstand 1986
Der Nürnberger Künstler
Reinhard Zimmermann gestaltete den Kreuzweg, welcher weit über die
Grenzen Nürnbergs bekannt ist. Die 15 bunt leuchtenden Fenster stellen die Stationen des
Leidens Jesu dar.
Eine Beschreibung der Fenster befindet sich im neuen Kirchenführer,
welcher über das Pfarrbüro (Tel 0911 / 88 44 91) bestellt werden kann.
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Die Orgel
Am 7. Oktober 1990 wurde die Orgel eingeweiht.
Das Konzept der Fa.
Sandtner, Dillingen brachte eine elegante Lösung, die
über alle Schwierigkeiten hinweghalf: Haupt- und Pedalwerk sind auf einer sog.
durchschobenen Lade zu einem Werk zusammengefaßt, dahinter ist das Schwellwerk
aufgestellt, ganz hinten der Subbaß auf einer eigenen Lade. Das kräftige
Klangfundament unserer Orgel konnte durch diesen technischen Kniff ohne
zusätzliches Register entstehen.
Ein besonderes Detail der Orgel ist der Zimbelstern.
Technische Daten
* Schleifladenorgel
* Manuale
* klingende Register
* Transmission
* Pfeifen
davon Holzpfeifen
* Gewicht (to) |
2
24
1
1482
147
6
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"Wie die vielen Pfeifen sich in dem einen
Klang vereinen, so lass uns als Glieder deiner Kirche in gegenseitiger Liebe
und Brüderlichkeit verbunden
sein" (aus dem
Weihegebet)
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Im Herbst
1991 wechselt die Gemeindeleitung:
Pfarrer Karl Schiele verlässt
die Gemeinde, nachdem er diese mit viel Arbeit und Aufwand aufbaute.
Mit Pfarrer Heinz Schweiger kam ein engagierter Geistlicher in die
Gemeinde Corpus Christi.
Durch ihn war die Pfarrei von 1991 bis 2004 Sitz des Dekanats
Nürnberg-Süd.
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Pfarrer Heinz Schweiger
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Das Altarbild
Auf 16 Tafeln stellt der Künstler Josef Blaschke
die Passion nach dem Evangelisten Lukas dar. Das Altarbild wurde am
Passionssonntag 1992 geweiht.
Auf dieser Tafel ist das Paradies, das Jesus dem Schächer zusagt, angedeutet
als Jerusalem mit zwölf Toren, in dessen Mitte der Baum des Lebens steht.
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Blaschke: Die Kreuzigung
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Der Augustinusbrunnen wurde beim Pfarrfest am 23.06.1996 eingeweiht.
Auf zwei Felsen begegnen sich zwei Kinder und der bekehrte Augustinus.
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Augustinusbrunnen
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Im
September 2000
wurde Petra Hippelein in der Gemeinde Corpus Christi
als Gemeindereferentin begrüßt.
Neun Jahre lang engagierte sie mit stets offenem Ohr und voller Kraft für die ganze Gemeinde und baute in dieser Zeit viele Steine in Haus Gottes ein.
Sie setzte auf gute Begegnungen und Weggemeinschaften.
Im Januar 2010 verließ sie das Frankenland, um am Bodensee als Jugendseelsorgerin in Romanshorn / Schweiz tätig
zu sein.
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Die
Madonna mit Jesuskind schmückt seit Oktober 2000 das
Kirchenschiff über dem Kerzenständer.
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Kirchenrenovierung
im Jahr 2003
Das
Pfarrzentrum Corpus Christi ist
"In die Jahre gekommen". Zum 20 jährigen Jubiläum wird
Kirche und Pfarrheim innen und außen mit viel Aufwand renoviert.
Im Februar 2004 kandidiert Pfarrer Heinz Schweiger
nicht mehr für das Dekanat Nürnberg-Süd.
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Generalvikar
Johann Limbacher verabschiedet am 17.06.2004 Heinz Schweiger als
Dekan und führt Robert Pappenheimer als dessen Nachfolger
ein.
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Beim
Pfarrfest am 12.06.2005
wird das "Missionsprojekt
Thika" der Gemeinde vorgestellt.
Für Unterstützung dieses Projektes hat sich der Pfarrgemeinderat
nach langem Ringen entschieden, weil dort mit wenigen Mitteln viel
Hilfe erreichen werden kann.
Insbesondere wird das Kinderkrankenhaus gefördert.
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Beim
Gottesdienst in Thika
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Am 01. Februar 2005 beging Pfarrer Heinz Schweiger seinen 70
Geburtstag. Der Bischof von Eichstätt entsprach seiner Bitte, den
Dienst in der Gemeinde aus gesundheitlichen Gründen zu beenden. Ab März 2005 betreute er Corpus Christi bis zur Neubesetzung als
Pfarradministrator. Am 03.07.2005 verabschiedet die
Gemeinde Heinz Schweiger
während einer Feier.
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Das
Abschiedsgeschenk der Gemeinde:
Ein Engel des Künstlers Reinhard Zimmermann, Mörsach
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Durch Bischof
Dr. Walter Mixa wurde zum 1. September 2005 Krystian
Krawietz (40), bisher Pfarrer in Absberg, zum Pfarrer der Pfarrei
Corpus Christi ernannt und am 11.09.2005 durch Dekan Robert
Pappenheimer in sein Amt eingeführt.
Krystian Krawietz wurde 1965 in Polen geboren. Nach seiner
Priesterweihe im Jahre 1993 war er zunächst in Landshut und Gößweinstein
eingesetzt. Seit acht Jahren ist er in der Diözese Eichstätt
seelsorglich tätig: Von 1997 bis 2001 war er Kaplan in Nürnberg-Reichelsdorf
und in Weißenburg. Bis Mitte 2005 leitete er die beiden Pfarreien
Absberg und Obererlbach.
Nun ist Krystian Krawietz seit September 2005 Seelsorger in Corpus
Christi.
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Dekan
Robert Pappenheimer übergibt Pfarrer Krystian Krawietz symbolisch den Schlüssel
der Pfarrgemeinde.
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Pfarrer Krawietz bedankt sich bei
dem langjährigen Mesner Richard Baier.
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Nach 33 Dienstjahren wird Richard Baier gewürdigt
Nach 33 Dienstjahren als Mesner legte Richard Baier die ehrenvolle Aufgabe in die jüngeren
Hände seiner Nachfolgerin Lydia Köhler.
Für seine langjährige Arbeit wurde er am 05. Februar 2006 im Sonntagsgottesdienst von Pfarrer
Krawietz und der gesamten Gemeinde Corpus Christi gewürdigt. Zu den Aufgaben eines Mesners gehört nicht
nur das Kerzen anzünden, erläutert Krystian Krawietz, "sondern viel Wissen sei über den Ablauf des
Kirchenjahres und in der Sakristei notwendig. Unser Mesner habe dieses Amt mit
so viel Gewissenhaftigkeit begleitet, daß die Sakristei sein Heiligtum
war.
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Primiziant
Matthias Stepper
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Die Primiz feierte Matthias Stepper am
25.06.2006 in
der Heimatgemeinde Corpus Christi, Nürnberg. Am Vortag wurde er von Erzbischof Dr. Ludwig Schick im Dom zu Bamberg zum Priester geweiht. Er freut sich auf die erste Kaplanstelle in St. Martin, Forchheim. Am Herzen liegt ihm, „in persönlicher Beziehung zu den Menschen zu stehen und die Liebe Gottes erfahrbar zu
machen. Es ist eine große Chance, mit Menschen Glauben und Leben zu teilen“
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Eröffnung des "Kleinen Ladens"
am 27. Oktober 2007
Der Kleine Laden ist ein gemeinsames Projekt der beiden christlichen Gemeinden:
Osterkirche und Corpus Christi. Der Kleine Laden wurde
am 27. Oktober 2007
feierlich eröffnet.
Er möchte Einheimische genauso ansprechen wie Neuzugezogene.
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Wechsel der Pfarreileitung zum 01.09.2008
Nach nur drei Jahren verließ Pater Gabriel Krystian Krawietz unsere Pfarrei Corpus
Christi, um nach Wettstetten zu gehen.
Den seelsorgerischen Dienst übernahm Pfarrer Oettl (60), welcher
vorher in Wolferstadt,
Otting und Gundelsheim wirkte.
Hans Oettl stammt aus Finsterweiling. Nach seiner Priesterweihe im Jahre
1972 war er Kaplan an verschiedenen
Stellen der Diözese. 1979 wurde er zum Pfarrer in Huisheim und Gosheim
bestellt, wechselte nach Hitzhofen, Hofstetten, Wendelstein und Wolferstadt.
Pfarrer Hans Oettl wurde am 14. September 2008 durch Dekan Pappenheimer in
unserer Gemeinde Corpus Christi eingeführt.
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Generalüberholung der Orgel im September
2010
25 Jahre erfüllte die Orgel ihren Dienst. Nun mußte sie generalüberholt
werden. 1500 Pfeifen mußten ausgebaut, gereinigt, geputzt und wieder eingesetzt
werden.
Nach der Stimmung ertönt sie nun wieder im
neuen Klang.

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Im
September 2010 begrüßte unsere Gemeinde die Gemeindereferentin
Barbara Bögl.
Sie studierte in Eichstätt Religionspädagogik. Danach begann sie ihre Assistenzzeit
im Nürnberger Norden in der Seelsorgeeinheit Sebalder Reichswald.
Anschließend
war Barbara Bögl ein Jahr als Elternzeitvertretung in St. Rupert / St. Wunibald,
Nürnberg tätig und arbeitete zuletzt ebenfalls als Gemeindereferentin in Wendelstein.
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