Kommt! Bringt eure Last.
Weltgebetstag 2026 aus Nigeria
Der Weltgebetstag 2026 im Pfarrsaal von Corpus Christi
In Nigeria werden Lasten von Männern, Kindern vor allem aber von Frauen auf dem Kopf transportiert. Doch es gibt auch unsichtbare Lasten wie Armut und Gewalt. Das facettenreiche Land ist geprägt von sozialen, ethnischen und religiösen Spannungen. Islamistische Terrorgruppen wie Boko Haram verbreiten Angst und Schrecken. Die korrupten Regierungen kommen weder dagegen an, noch sorgen sie für eine verlässliche Infrastruktur. Umweltverschmutzung durch die Ölindustrie und Klimawandel führen zu Hunger. Armut, Perspektivlosigkeit und Gewalt sind die Folgen all dieser Katastrophen.
Hoffnung schenkt vielen Menschen in dieser existenzbedrohenden Situation ihr Glaube. Diese Hoffnung teilen uns christliche Frauen aus Nigeria mit – in Gebeten, Liedern und berührenden Lebensgeschichten. Sie berichten vom Mut alleinerziehender Mütter, von Stärke durch Gemeinschaft, vom Glauben inmitten der Angst und von der Kraft, selbst unter schwersten Bedingungen durchzuhalten und weiterzumachen.
In dem WGT-Gottesdienst hörten wir die Stimmen aus Nigeria, ließen uns von ihrer Stärke inspirieren und brachten unsere eigenen Lasten vor Gott. Es war eine Einladung zur Solidarität, zum Gebet und zur Hoffnung. Alle waren willkommen, wie sie sind.
Kommt! Bringt eure Last.
Wir feierten den Gottesdienst am Freitag, den 6. März 2026, im Pfarrsaal der kath. Kirche Corpus Christi (Herpersdorf). Anschließend wurden alle Gottesdienstteilnehmer eingeladen zu einem gemütlichen Miteinander mit landestypischen Speisen und Gesprächen.
Für das Weltgebetstagsteam
Barbara Witzel-Hänecke und Inge Brückner
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![]() Musiker des Ginko-Kreises und Christian Viefhaus am Klavier begleiteten die Lieder. |
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![]() Beiträge der Frauen aus Nigeria wurden während des Gottesdienstes gelesen. |
![]() Lasten-Trägerinnen - das Titelbild des WGT 2026 ![]() Blessing, eine Frau aus Nigeria, kam auch zum WGT-Gottesdienst und trug mit ihren Speisen zum Buffet bei. Sie ist hier mit Marianne zu sehen. |
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Lasten-Trägerinnen Aufrecht gehend und doch belastet. Frauen auf ländlichem Weg, Sie tragen übergroße Lasten, Jesu Wort gibt Trost und Hoffnung. Lasten-Träger, Jesus. Dir sei Lob und Dank. Katharina Wittenberg |
Katholische Pfarrei Corpus Christi, Nürnberg




